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NEWSLETTER 1/2019

WAS GIBT ES NEUES?


Sie lesen heute die erste Ausgabe unseres neu gestalteten, attraktiven Doppeltür Newsletters. Darin möchten wir Sie über Aktuelles, Interessantes, Erfreuliches und Merkwürdiges rund um das Projekt Doppeltür informieren. Möchten Sie uns ein Feedback geben oder uns auf ein spannendes Thema aufmerksam machen, melden Sie sich bei uns. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme: info@doppeltuer.ch.

Das Projekt Doppeltür hat im vergangenen halben Jahr mit dem Kauf des schönen Doppeltürhauses in Lengnau, aber auch mit den professionalisierten Strukturen der Vereinsleitung so richtig an Fahrt aufgenommen. Den Kauf des Hauses konnten wir Dank der grosszügigen Unterstützung von Erika Gideon realisieren. Erika Gideon hat uns mit ihrem Charisma und ihrem unermüdlichen Engagement zutiefst beeindruckt. Wir wollten mehr über sie erfahren und haben sie zum Gespräch getroffen. Dabei hat sie uns Spannendes über ihre Wurzeln im Surbtal erzählt. Lesen Sie das Interview in der nächsten Ausgabe des Doppeltür-Newsletters, der im Juli erscheint.

«LEBENDIGE TRADITIONEN»

Am 16. Oktober 2018 wurde das UNESCO-Übereinkommens zur Bewahrung des immateriellen Kulturerbes ratifiziert. Die Schweiz hat sich demnach dazu verpflichtet, ein Inventar des immateriellen Kulturerbes in der Schweiz zu erarbeiten, zu führen und periodisch zu aktualisieren.

Im Rahmen der Umsetzung dieses UNESCO-Übereinkommens entstand die «Liste der lebendigen Traditionen in der Schweiz», die vom Bundesamt für Kultur BAK geführt wird. Das jüdische Kulturerbe im Kanton Aargau ist bereits Teil der Liste, die nun neu um das Projekt Doppeltür ergänzt wurde. Dies hat das BAK dem Verein Doppeltür kürzlich bestätigt. «Wir sind stolz, dass der Verein dieses Gütesiegel tragen darf», sagte Doppelttür-Präsident Lukas Keller anlässlich seiner Begrüssung an der Zurzibieter Kulturnacht.
Lesen Sie dazu gleich mehr!

ERSTER ANLASS IM DOPPELTÜRHAUS

Die «Zurzibieter Kulturnacht» ist mittlerweile eine Institution. Sie ist auch Anlass, alte Bekannte wiederzusehen und neue Freundschaften zu schliessen. An der diesjährigen Ausgabe, die am 4. Mai stattfand, zeigte der Jüdische Kulturweg Endingen Lengnau den Film «Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse», nach dem gleichnamigen Roman von Thomas Meyer. Zu diesem Anlass wurde das ehemalige Ladenlokal in «unserem» Doppeltürhaus in einen Kinosaal verwandelt.  Die zahlreichen Besucher konnten auch der feierlichen Checkübergabe aus dem Kulturfonds der Neuen Aargauer Bank an das Projekt Doppeltür beiwohnen. Der Check über 75 000 Franken, den Lukas Keller und Doppeltür-Vizepräsidentin Esther Girsberger im künftigen Begegnungszentrum aus den Händen von Rolf Wolfensberger, Regionenleiter Brugg-Zurzach der NAB, entgegennehmen durften, ist eine wichtige Unterstützung. «Das Vermittlungsprojekt Doppeltür hat uns von Anfang an angesprochen», erklärte Rolf Wolfensberger. «Mit dem Kauf des historischen Hauses und seinem Ausbau zum Begegnungszentrum entsteht ein einzigartiger Ort, der das Zusammenleben jüdischer und christlicher Menschen dokumentiert.»
Auch die Presse berichtete über den gelungenen Anlass:
Lesen Sie hier die Artikel in der Aargauer Zeitung und in der lokalen Zeitung «Die Botschaft».

10 JAHRE JÜDISCHER KULTURWEG

Genau zehn Jahre ist es her, dass der Jüdisch-Christliche Kulturweg eröffnet wurde. Im Beisein der damaligen Bundesrätin und Surbtalerin Ruth Dreifuss und 500 Gästen aus Nah und Fern fand die würdige Feier statt. Wie die Neue Zürcher Zeitung anlässlich der Eröffnung damals schrieb, habe «die gesellschaftliche und bauliche Entwicklung den Charakter der beiden einstigen <Judendörfer> etwas verwischt. Der Jüdische Kulturweg macht ihn nun wieder besser sichtbar.» Zehn Jahre und ein Jubiläum später stellt man fest, dass der Kulturweg ein grosser Erfolg geworden ist. In den vergangenen Jahren haben sich Zehntausende Menschen, unter der fachkundiger Führung von engagierten Guides, auf die Spuren der wechselvollen jüdisch-christlichen Geschichte im Surbtal begeben. Am vergangenen Sonntag wurde in Lengnau das Jubiläum gefeiert. Die zahlreichen Redner riefen die Entstehung des Kulturweges in Erinnerung, betonten aber auch in der heutigen Zeit die wichtige Bedeutung dieser Institution. Landamman Urs Hofmann brachte dies in seiner Grussbotschaft auf den Punkt: «Der Kulturweg ist ein Zeichen dafür, dass Jüdinnen und Juden Teil der Schweizer Gesellschaft sind, dass sie integriert sind und ihre eigenen religiösen Formen pflegen können. Leider war das nicht immer selbstverständlich – auch dafür stehen die beiden Dörfer Endingen und Lengnau.» Besonders gewürdigt wurde am Ende der Feier Roy Oppenheim. Als Gründungsmitglied des Kulturwegs, und vor allem als Initiator, Macher und «Aufreisser» hat er ganz besondere Verdienste um den jüdisch-christlichen Dialog. «Ohne Roy Oppenheim ständen wir heute bestimmt nicht hier» sagte Doppeltür-Präsident Lukas Keller.
Auch wir gratulieren dem Jüdisch-Christlichen Kulturweg zu seinem zehnten Geburtstag und freuen uns auf die weitere gemeinsame Reise!

Im Nach der Jubiläumsfeier berichteten die Botschaft am 17. Juni 2019 und die Aargauer Zeitung am 18. Juni 2019 über den Kulturweg und das Jubiläum.

SRF BI DE LÜT MIT BERICHT ÜBER DAS JÜDISCHE LEBEN IM SURBTAL

Das Schweizer Fernsehen SRF widmete der jüdischen Geschichte in Lengnau und Endingen zur besten Sendezeit einen längeren, sehenswerten Bericht. Im Rahmen der Sendung «SRF bi de Lüt – live. Die grosse Frühlingsshow aus Bad Zurzach» wurde die Bedeutung der beiden Dörfer und das Zusammenleben von Juden und Christen beleuchtet. Auch die beiden Doppeltür-Vorstandsmitglieder Roy Oppenheim und Jules Bloch kommen im Beitrag zur Sprache: Schauen Sie sich den Beitrag jetzt an!

NEUE PROJEKTBROSCHÜRE

Das Doppeltür-Haus in Lengnau ist das Herzstück des Projekts. Es wird zum Begegnungszentrum entwickelt und ausgebaut. Ideal am Dorfplatz und in unmittelbarer Nähe zur Synagoge gelegen, soll es Treffpunkt und zentrale Anlaufstelle werden. Um diese Ideen zu entfalten und das Haus mit Inhalten zu füllen, wurde eine Projektentwicklungsgruppe ins Leben gerufen. Diese setzt sich aus Mitgliedern des Doppeltürvorstands, der Projektleitung und Vertretern des Jüdischen Kulturwegs zusammen. Gemeinsam ist man nun daran, die Vision umzusetzen.

Mehr Informationen zum Projekt kann man der vor kurzem erschienenen neuen Broschüre entnehmen. Lesen Sie selbst: hier geht’s zur Broschüre.
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