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Ethik

Ethik ist eine praktische Philosophie welche sich auf das Handeln des Menschen bezieht. Sie beschreibt die vom Menschen angestrebten moralischen Werte, mit dem Ziel ein “guter Mensch” zu sein.

Im ethischen Bund der Freimaurer wird seit Jahrhunderten die königliche Kunst, über Selbsterkenntnis mehr Menschlichkeit zu leben, angestrebt. Die höchsten Werte die dabei transportiert werden sind: Brüderlichkeit, Freiheit, Gleichheit und Toleranz.

 

Die Schweizer Eidgenossen hatten damals auf der Basis drei dieser Werte, ihren Schwur geleistet:

Brüderlichkeit: “Wir wollen sein ein einzig Volk von Brüdern, in keiner Not uns trennen und Gefahr.”(Schweizer Nationalromanik)

Freiheit: “Wir wollen frei sein, wie die Väter waren, eher den Tod, als in der Knechtschaft leben.”(Schweizer Nationalromanik)
Gleichheit: “Wir wollen trauen auf den höchsten Gott und uns nicht fürchten vor der Macht der Menschen.” (Schweizer Nationalromanik)
Toleranz gehört zu einem der wichtigen Werten im Miteinander. Man könnte vielleicht den Rütlischwur ergänzen mit: “Wir wollen andere akzeptieren so wie sie sind.”
 

Ethik ist die Grundlage unserer Sozial-, Rechts- und Wirtschaftssysteme, welche unser Zusammenleben gestalten. Werte, Tugenden und Güter des Menschen spielen eine Rolle und “das Gute” wird dabei immer angestrebt. 

“Das Gute”, im allgemeinen Sprachgebrauch, ist eine unscharfe Bezeichnung für das, was die Gesamtheit, im ethischen Sinn, als erstrebenswerte Grundwerte empfindet. Kurz zusammengestellt wären das,

sozial: Brüderlichkeit und Gleichheit,

rechtlich: Gerechtigkeit und Freiheit und

wirtschaftlich: Güter und Geld.

 

Unser globales Wirtschaftssystem basiert zum Beispiel auf der Nachfrage von “Gütern” (Geld als Gut mit eingeschlossen) und hat “das Gut” zum “höchsten Gut” promoviert. Meines Erachtens sind andere, im ethischen Sinne, erstrebenswerte Güter in den Hintergrund getreten und weniger transportiert. In verschiedenen Philosophien und Theorien wird “das höchste Gut” des Menschen unterschiedlich definiert:

 

Das Glück (Eudämonismus)

Die Lust (Hedonismus)

Die Macht (Machiavelli)

Die Verbindung mit Gott (Christliche Philosophie)

Das Erwachen (Buddhismus)

Die Bedürfnisbefriedigung (Hobbes)

Die Tugend (Kant)

Die Freiheit (Sartre)

Das Gut (Kapitalismus)

Die Natur (Zeno)

 

Vom Menschen werden also unterschiedliche “Güter” angestrebt. Je nach Kultur, Prägung, Erfahrung und Erkenntnis haben diese, im objektiv erfassten Sinn, “höchsten Güter” für den subjektiven Menschen eine unterschiedliche Bedeutung und Priorität.

Ein “guter Mensch”, im ethischen Sinne, braucht Toleranz um die Unterschiede in der Wahrnehmung des Menschen zu akzeptieren und Grösse, um die unterschiedlichen “höchsten Güter” des Menschen wertzuschätzen und diese in Balance zu bringen.


Ethik ist die Verantwortung jedes einzelnen Menschen und die gemeinsame Verantwortung der Menschheit, das richtige Mass von ALLEN erstrebenswerten Gütern zu transportieren.


Herzlich, Regina Danner
 
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