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Presseinformation
Datum: 03.03.2022

Bessin: «Keine Sippenhaft für Russen in Kultur, Sport und Gesellschaft»
 
Die Bayerische Staatsoper trennt sich von Sopranistin Anna Netrebko und der Münchner SPD-Oberbürgermeister von Chefdirigent Gergijew. Und auch der Sport wird politisiert. Russlands Sportler sind aus dem internationalen Eishockey-Betrieb, die Fußballer nun auch bei FIFA und EUFA ausgeschlossen. Bei den Paralympics dürfen russische Mannschaften nur als „neutrale“ Teams, ohne Verweis auf ihr Heimatland antreten.
 
Die stellvertretende Landesvorsitzende der AfD-Brandenburg, Birgit Bessin, nimmt dazu wie folgt Stellung:
 
«Diese Sippenhaft für Russen überall auf der Welt muss sofort eingestellt werden. Es darf nicht sein, dass bisher gefeierte Sportler und Kulturschaffende allein wegen ihrer Staatsangehörigkeit diskriminiert werden. Diese Überheblichkeit des Westens kann sehr schnell eskalieren: So wurde laut Medienberichten die russisch-orthodoxe Gemeinde in Potsdam bereits Adressat von Drohschreiben. Und das, obwohl sie selbst aktiv Hilfe leistet und um Frieden bemüht ist.
 
Es darf hier nicht mit zweierlei Maß gemessen werden: Von Russen, wie Chefdirigent Gergijew wird eine aktive Distanzierung von Russland verlangt, während Amerikas Präsident Biden aus innerpolitischem Kalkül gar nicht daran denkt, bspw. den Import russischen Öls zu sanktionieren. Mit der gleichen Selbstverständlichkeit, mit der Biden das Ende der deutsch-russischen Erdgaspipeline Nord Stream 2 verkündet und von Deutschland die Umsetzung seines „Befehls“ verlangt.
 
Auch die EU heizt den Konflikt weiter an, indem sie den EU-Beitritt für die Ukraine ins Spiel gebracht hat.
 
Die Ukraine darf nicht zu einem internationalen Friedhof der Völker werden! Es braucht jetzt diplomatisches Fingerspitzengefühl und ernsthafte weltweite Friedensbemühungen statt der Isolierung Russlands und seiner Menschen in der Welt. Sippenhaft und der Ausschluss russischer Bürger aus unserer Gesellschaft ist auf jeden Fall der falsche Weg. Der richtige kann nur Verständigung heißen. Das ist in der jetzigen Situation schwierig – aber für den Erfolg eines Friedens unerlässlich.»


 
Pressekontakt:

Detlev Frye
Pressesprecher des Landesverbandes Brandenburg
der Alternative für Deutschland
Telefon (030) 9150-1142
Mobil (0172) 4755 159

Email: presse@afd-brandenburg.de



 
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