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Presseinformation
Datum: 14.01.2022

Umverteilungsdebatte, Eingriff ins Privatleben - Vielleicht auch irgendwann einmal eine Pflichtabgabe für den Mann, der nicht genug im Haushalt mithilft? Die wirren Pläne der neuen Familienministerin.

Die neue Bundesfamilienministerin Spiegel mischt sich gleich zu Beginn ihrer Amtszeit in die private Aufteilung im Familienleben ein: Gedanken über die Verteilung von Hausarbeit in Familien. Für sie bedeutete Gleichberechtigung und Zukunftsorientierung, „[…] dass Männer selbstverständlich die Hälfte der Familien- und Hausarbeit machen.“ Ganz offen wird die Vereinbarkeit von Beruf und Familie mit einer „Umverteilungsdebatte“ in Verbindung gebracht.

Hierzu äußert sich die stellvertretende Vorsitzende der AfD Brandenburg, Birgit Bessin, wie folgt:

«Es ist schon ziemlich lächerlich, wenn eine sich als Feministin bezeichnende Ministerin auf der einen Seite erklärt, dass es aus ihrer Sicht einer gleichberechtigten Partnerschaft bedarf, in der Männer „selbstverständlich die Hälfte der Hausarbeit“ erledigen, andererseits dann aber in ihrem eigenen Privatleben gar nicht danach lebt, sondern lediglich eine Art Rollentausch vorgenommen hat: Ihr Mann hat nach der Geburt der ersten Tochter seinen Job aufgegeben, ist komplett zu Hause und kümmert sich um die Kinder. Also in dieser Konstellation für die Ministerin nicht diskriminierend. Wäre das der Lebensentwurf für sie selbst, dann allerdings absolut unvereinbar. Vielleicht sollte sie sich selbst den Spiegel vorhalten: Nur Hausfrau und Mutter zu sein – wenn man diese Entscheidung für sich selbst getroffen hat – ist in linken Gesellschaftskreisen durch jahrelanges Framing ein NO GO – ein „Heimerich“ am Herd aber wünschenswert…

Wir brauchen weder Umverteilungsdebatte noch eine Diskriminierung von Männern. Wir brauchen keine Formulare der Stechuhren, mit denen Männer nachweisen müssen, dass sie im Privatleben ausreichend Arbeit im Haushalt leisten. Was ist der nächste Schritt? Eine Geldzahlung in die Haushaltskasse, wenn der Mann seine 50%-Quote nicht erfüllt?

Solchen irrsinnigen Bestrebungen ist Einhalt zu gebieten! Der Staat hat kein ideologisches „Ideal“ vorzugeben. Die Menschen werden ihre Rollenverteilung im Privatleben selbst regeln, wie jeder es für sich für richtig empfindet.
Stattdessen wäre es Aufgabe einer sog. Familienministerin, sich nicht nur für alternative Lebensentwürfe einzusetzen, sondern gerade Maßnahmen zu ergreifen, die eine vernachlässigte Mehrheitsgesellschaft der traditionellen Familie unterstützt. Wenn Ministerin Spiegel dazu sinnvolle Anregungen benötigt, braucht sie sich nur unsere AfD-Anträge zur Familienpolitik noch einmal durchzulesen!»
Pressekontakt:

Detlev Frye
Pressesprecher des Landesverbandes Brandenburg
der Alternative für Deutschland
Telefon (030) 9150-1142
Mobil (0172) 4755 159

Email: presse@afd-brandenburg.de



 
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