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Liebe Leserinnen und Leser,
 
Leben bedeutet Lebendigkeit!
 
In einer „guten“ Lebensphase wünschen wir uns, dass alles so bleibt, wie es ist. Wenn wir jedoch in ein Hamsterrad von Herausforderungen geraten und dem Tempo nicht mehr standhalten können – spätestens dann wünschen wir uns dringend Veränderung. Erstaunlicher Weise wirken unsere Maßnahmen zur Veränderung oftmals nur vorübergehend, und schon bald finden wir uns in erneuter Routine wieder. Das liegt daran, dass wir nur scheinbar etwas verändert haben … Unsere innere Haltung, unsere Gedankenmuster, Annahmen und Glaubenssätze sind die alten geblieben … Sie laufen automatisiert. Routine ist in unserem Alltag wichtig und eine natürliche Notwendigkeit – sonst müssten wir täglich neu laufen lernen – doch entscheiden Sie wachsam, wo Routine sinnvoll ist und wo Sie sich neu erfahren möchten, um lebendig zu bleiben. Verabschieden Sie sich von antrainiertem, unnützem Ballast und begrüßen Sie neue Impulse und Wege.
 
Lebendigkeit bedeutet, dass wir Veränderungen begrüßen und genauer Beobachter unserer Handlungen und Gedanken sind und bleiben.
 
Die Puppe
Mit 40 Jahren schlenderte Franz Kafka (1883–1924), der nie geheiratet und keine Kinder hatte, durch den Berliner Steglitz-Park, als er ein junges Mädchen traf, das sich die Augen ausweinte, weil es seine Lieblingspuppe verloren hatte. Sie und Kafka suchten erfolglos nach der Puppe. Kafka sagte ihr, sie solle ihn am nächsten Tag dort treffen und sie würden wieder suchen.
Am nächsten Tag, als sie die Puppe immer noch nicht gefunden hatten, gab Kafka dem Mädchen einen „von der Puppe geschriebenen" Brief, in dem stand: „Bitte nicht weinen. Ich bin auf eine Reise gegangen, um die Welt zu sehen. Ich werde dir von meinen Abenteuern schreiben."
So begann eine Geschichte, die bis zum Ende von Kafkas Leben weiterging.
Als sie sich trafen, las Kafka seine sorgfältig verfassten Briefe mit Abenteuern und Gesprächen über die geliebte Puppe vor, die das Mädchen bezaubernd fand. Schließlich las Kafka ihr einen Brief mit der Geschichte vor, die die Puppe nach Berlin zurückbrachte, und er schenkte ihr dann eine Puppe, die er gekauft hatte.
„Die sieht meiner Puppe überhaupt nicht ähnlich“, sagte sie. Kafka übergab ihr einen weiteren Brief, in dem er erklärte: „Meine Reisen, sie haben mich verändert." Das Mädchen umarmte die neue Puppe und nahm sie mit nach Hause. Ein Jahr später starb Kafka.


Viele Jahre später fand das nun erwachsene Mädchen einen Brief in einer unbemerkten Spalte der Puppe.
In dem winzigen, von Kafka unterschriebenen Brief stand:
„Alles, was du liebst, geht wahrscheinlich verloren, aber am Ende wird die Liebe auf eine andere Art zurückkehren."


(Quelle: Unbekannt)
 
Mit lieben Grüßen
 

Gabriele Gärtner 

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